Zu Besuch in den USA – Ein Reisebericht

Der Grund für die Reise war das Triennial Meet auf der Train Mountain Anlage, welches nur alle 3 Jahre Organisiert wird und die ganze Welt der Grossen Modellbahnen zusammenführt. So durften wir auf der grössten Anlage der Welt mit vielen gleichgesinnten unter anderem aus den USA; Kanada; Deutschland und Australien fachsimpeln oder einfach nur plagieren 😉

Da wir als Schweizer doch etwas spezielle Gäste waren, wurde für uns ein Sonderzug zusammengestellt um uns an das nördlichste Ende der Anlage zu bringen. Das bedeutet konkret eine 3 stündige Zugfahrt ohne Pause!
Der ursprünglich vorgesehene Zug wurde am Tag vorher für ein Filmteam verwendet. Leider Versagte dieser Zug dann auf unserer Reise bereits im ersten Bahnhof seinen Dienst. Trotz unseren technischen Kenntnissen konnten wir die Lokomotive vor Ort nicht reparieren. Ein Ersatzzug liess allerdings nicht lange auch sich warten.

Nach dem Triennial-Meet haben wir eine Anlage in Arizona besucht: Den Termin haben wir bereits in der Schweiz abgemacht. Wie der Amerikaner jedoch ist, standen wir vor verschlossenen Türen…
Am Telefon teilte er uns dann mit, dass er dachte (da er nichts mehr gehört hatte) würden wir den Termin nicht wahrnehmen.
Schlussendlich hat er uns die Maricopa Anlage mit viel Freude und Engagement vorgeführt!
Durch die extreme Hitze in Phoenix leidet das Gleis extrem unter Versandung. Es gibt stellen da fährt der Zug bereits im Dreck und nicht mehr auf den Schienen.

Unser letzter Stopp war auf der privaten White Creek Anlage mit einer Fahrtstrecke von 12km (ohne Bahnhof und Abstellgleise gerechnet)
Es gibt laut dem Eigentümer 47 Möglichkeiten die Anlage zu befahren. Er selbst wisse nicht ob er alle befahren hat.
Nach einer stündigen Vorstellungsrunde durften wir das Wagendepot mit über 200 Wagen bestaunen und konnten auch das ein oder andere Detail photographieren.
Schliesslich hat er mich gebeten, als Lokführer Platz zu nehmen und mein Vater solle auf dem 3. Wagen sitzen. Der Eigentümer besetzte den hintersten Wagen (Damit er auf dem Foto nicht sichbar ist)
Beim ersten Halt vor einer Weiche haben wir bemerkt, dass wir unterdessen alleine auf dem Zug waren. Somit durften wir die ganze Anlage während 3h befahren und entdeckten sogar eine kleine Insel, welche nur mit dem Zug erreichbar ist.

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